Posts Tagged Outdoorklettern
Nassereith – Sportklettern am Fernpass
Posted by Suse in Klettergebiete on October 2nd, 2011
Der Sportklettergarten ist eine sehr empfehlenswerte Anlage. Im Sommer 2007 wurden über 150 neue Routen erschlossen. Eine gute Routenübersicht findet man auf Climbers Paradise. Das Gebiet teilt sich in die Sektoren Locherboden, Götterwandl, Fuchsschrofen, Leite und Sparchet.
Der Sektor Götterwandl ist nur was für Kletterer, die Mindestens eine 7a ziehen! Die Wand ist eine richtige Trainingswand (auch mit künstlichen Griffen). Auch bei leichtem Regen bleibt diese Wand lange trocken bzw. wird nicht richtig naß. Der Sektor Leite wurde 2007 komplett saniert und erweitert. Den Sektor Sparchet gibt es erst seit 2007 und ist mit Stegen für einen besseren Stand für den Sichernden und Bänken zum Brotzeit machen ausgestattet. Im Sektor Fuchsschrofen gibt es nur eine Route im 6ten Grad, der Rest der Touren ist schwieriger. Die Wand liegt im Wald und bietet somit an heißen Tagen angenehme Klettertemperaturen. Dieses Jahr war der Sektor allerdings im Frühjahr wegen “Jagd” gesperrt.
Die Exposition der Wand ist südost – somit kann man hier hervorragend im Frühjahr & Herbst klettern. Im Sommer kann es an heißen Tagen lohnenswert sein schon früh am morgen oder erst abends klettern zu gehn.
MaMa Kante – Karwendel
Posted by Suse in Alpines Sportklettern on July 5th, 2010
Eine wirklich schöne Tour für Einsteiger ins Alpinklettern. Es lohnt sich wirklich im Morgengrauen aufzusteigen, denn diese Tour ist frequentiert.
Aufstieg: 2-3 Stunden
Route: 12 Seillängen, 4-6 Stunden
Exposition: Süd
Absicherung: Standplätze vorhanden, Bohrhaken nicht genügend
mobile Sicherungsgeräte: Friends, Keile, Schlingen
Abstieg: 2,5 - 3 Stunden
Schwierigkeit: V+ (meist IV, eine Stelle VI+ kann man Umgehen)
Bewertung: 3 Sterne (von 5 Sternen)
Ausgangspunkt ist der Parkplatz an der Karwendelbahn in Mittenwald (913m). Zunächst muss zur Dammkarhütte (1650m) Aufgestiegen werden. Es gibt zwei Möglichkeiten zur Hütte zu gelangen. Entweder über den Ochsenboden oder über die Schiabfahrt hoch zur Materialseilbahn (dieser Weg kann auch mit dem Mountainbike bewältigt werden… aber mit schwerem Gepäck und crasser Steigung nicht ganz unanstrengend). Am unteren Ende der Materialseilbahn können die Bikes gut abgestellt werden. Der Ochsenboden ist sicherlich der schönere Weg – wenn auch ein wenig anstrengender. Die beiden Varianten treffen sich kurz oberhalb vom Anfang der Materialseilbahn. In Serpentinen geht’s hoch zur Dammkarhütte. Wir haben uns sagen lassen, dass die Hüttenwirtin nicht gerade die freundlichste Person ist. Außerdem liegt die Hütte Nachmittags im Schatten.. so dass wir auf eine Einkehr beim Abstieg verzichtet haben. Von der Dammkarhütte geht es in 20 Minuten hinauf ins Kar über mächtig viel Geröll zum Einstieg. Read the rest of this entry »
Klettergarten Engelswand in Tumpen / Tirol
Posted by Suse in Klettergebiete on August 17th, 2009
Das Oetztal zieht immer mehr Kletterer an. Das ist auch gut begründet… denn hier findet man tolle Gebiete die 1a abgesichert sind und noch dazu oftmals Kinderfreundlich sind. Die Engelswand ist eines der Topgebiete. Leider ist dies nicht geheim geblieben und an schönen Wochenendtagen tummeln sich hier die Kletterer am Fuße der Wand. Die Engelswand ist ganz in der Nähe von Tumpen, wenn man von Oetz in Richtung Umhausen fährt. Ca. 200m von der Hauptstraße entfernt gibt es zwei große Parkplätze nur für Kletterer. Auf einem ebenen Feldweg erreicht man in 5-10 Gehminuten die Kletterwand.
Morgens liegt die Wand im Schatten (Exposition: West) – erst gegen Mittag wird es so richtig warm. Der Fels trocknet hier trotzdem recht zügig. Das Gebiet ist sicher nichts für Kletterer, die es gerne ruhig haben, denn auf der Wiese tummeln sich Kinder und Kletterer als auch nicht-Kletterer liegen auf Picknickdecken. Es gibt ein Dixiklo und eine extra eingezäunte Picknickarea.
Die richtigen Cracks langweilen sich hier – denn die Schwierigkeit der Routen erstreckt sich nur von 4a bis 7a. Der Fels ist wirklich griffig und klettern kann man hier an großen Henkeln, kleinen Leisten, Rißen, in Verschneidungen, über kleine Dächer oder auch auf Platten. Der Fels ist auch recht stabil… dennoch sollte ein Helm natürlich nicht fehlen. Ein Topo kann man auf Oetztal.com downloaden. Die Bewertung ist recht knackig – die Routen sind meist schwieriger als angegeben. In den verschiedenen Kletterführern variiert die Bewertung auch mal um nen Halben Grad oder gar einen Ganzen mehr oder weniger.
Eine weitere gute Routenzusammenfassung findet man unter tirol.routebook.com.
Klettergarten Kanzianiberg bei Villach
Posted by Suse in Klettergebiete on July 28th, 2009

Ein absolutes MUSS für Kletterer jeder Könnens stufe ist der Kanzi in Kärnten bei Villach! Hier kommt nahezu jeder auf seine Kosten. Es ist ein großes Klettergebiet, das eine Vielzahl an Routen bietet. Von Verschneidungen über Überhänge, Risse, Zapfen, Platten… es ist alles dabei. Der Kanzi lässt das Kletterherz wirklich höher schlagen. Auch der “Abgespeckt-Faktor” ist relativ gering. Die Routen sind super abgesichert und das trägt dazu bei, dass man mit freiem Kopf klettern kann. Es gibt einen extra Führer für den Kanzianiberg. In den großen Sammelbänden, wie dem Kletterführer “Klettern in Kärnten und Osttirol” sind nicht alle 450 Routen enthalten. Für die Sonnenanbeter unter uns gibt es Routen in denen man sich morgens schön die Sonne auf den Rücken scheinen lassen kann, oder mittags gebrutzelt wird. Der Sicherer steht oft im Schatten… Wenn es so richtig heiß wird, so kann man sich auch in die Schlucht zurück ziehen. In der Schlucht gibt’s auch super Routen. Read the rest of this entry »
Klettergarten Flintsbach
Posted by Suse in Klettergebiete on June 19th, 2009
Lage: Flintsbach liegt direkt an der A93 Ausfahrt Brannenburg. Von München aus ist Flintsbach in ca. 50 Minuten und von Rosenheim in ca. 20 Minuten zu erreichen.
Parken: Wanderparkplatz “Asten”, kostenfrei.
Zustieg: In nur wenigen Minuten steht man vor den ersten Routen. Am Ende des Parkplatzes ist ein steiler Weg, der direkt zu den Sektoren A (Steinbruch Schwierigkeit 6 – 8 ), B (Schwierigkeit: 5 – 7- ) und C (Kuhwiese Schwierigkeit 6+ - 10) führt.
Das Klettergebiet bietet Ein- und Mehrseillängenrouten (im Steinbruch). Die Leichteren Routen in Sektor A sind leider schon ziemlich speckig. Die “Kuhwiese” ist anspruchsvoller – hier fühlt man sich ab dem 7 Schwierigkeitsgrad wohl. Der große Vorteil beim Sektor “Kuhwiese” ist, dass es hier recht sonnig ist und man am Wandfuß mehr Platz hat als bei den anderen Sektoren. Die Leichteren Routen befinden sich alle in einer Art “Kessel” und da kann es durch aus sein, dass man an einem herrlichen Tag kaum Sonne abbekommt.
In Flintsbach findet man Reibungsplatten, Löcher, Leisten und an der Kuhwiese auch Überhänge.