Posts Tagged Sportklettern

Nassereith – Sportklettern am Fernpass

Der Sportklettergarten ist eine sehr empfehlenswerte Anlage. Im Sommer 2007 wurden über 150 neue Routen erschlossen. Eine gute Routenübersicht findet man auf Climbers Paradise. Das Gebiet teilt sich in die Sektoren Locherboden, Götterwandl, Fuchsschrofen, Leite und Sparchet.

Der Sektor Götterwandl ist nur was für Kletterer, die Mindestens eine 7a ziehen! Die Wand ist eine richtige Trainingswand (auch mit künstlichen Griffen). Auch bei leichtem Regen bleibt diese Wand lange trocken bzw. wird nicht richtig naß. Der Sektor Leite wurde 2007 komplett saniert und erweitert. Den Sektor Sparchet gibt es erst seit 2007 und ist mit Stegen für einen besseren Stand für den Sichernden und Bänken zum Brotzeit machen ausgestattet. Im Sektor Fuchsschrofen gibt es nur eine Route im 6ten Grad, der Rest der Touren ist schwieriger. Die Wand liegt im Wald und bietet somit an heißen Tagen angenehme Klettertemperaturen. Dieses Jahr war der Sektor allerdings im Frühjahr wegen “Jagd” gesperrt.

Die Exposition der Wand ist südost – somit kann man hier hervorragend im Frühjahr & Herbst klettern. Im Sommer kann es an heißen Tagen lohnenswert sein schon früh am morgen oder erst abends klettern zu gehn.

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Klettergarten Kanzianiberg bei Villach

kanzianiberg 300x225 Klettergarten Kanzianiberg bei Villach

Ein absolutes MUSS für Kletterer jeder Könnens stufe ist der Kanzi in Kärnten bei Villach! Hier kommt nahezu jeder auf seine Kosten. Es ist ein großes Klettergebiet, das eine Vielzahl an Routen bietet. Von Verschneidungen über Überhänge, Risse, Zapfen, Platten… es ist alles dabei. Der Kanzi lässt das Kletterherz wirklich höher schlagen. Auch der “Abgespeckt-Faktor” ist relativ gering. Die Routen sind super abgesichert und das trägt dazu bei, dass man mit freiem Kopf klettern kann. Es gibt einen extra Führer für den Kanzianiberg. In den großen Sammelbänden, wie dem Kletterführer “Klettern in Kärnten und Osttirol” sind nicht alle 450 Routen enthalten. Für die Sonnenanbeter unter uns gibt es Routen in denen man sich morgens schön die Sonne auf den Rücken scheinen lassen kann, oder mittags gebrutzelt wird. Der Sicherer steht oft im Schatten… Wenn es so richtig heiß wird, so kann man sich auch in die Schlucht zurück ziehen. In der Schlucht gibt’s auch super Routen. Read the rest of this entry »

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Taktik in Einseillängenrouten

Es gibt viele Gründe sich über Klettertaktik Gedanken zu machen: Kraft sparen, Technik verbessern, schwieriger Klettern können, mehr Routenauswahl, weniger “Teilen” mit all den Hobbykletterern, auch bei großen Hakenabständen alles unter Kontrolle haben, …

Hier ein paar Tips:

1. Ruhepositionen

Schon vom Boden aus lassen sich oft Ruhepositionen ausmachen. Merkt man sich diese, so kann man ganz in Ruhe die Arme ausschütteln, Chalken oder den Blick nach oben richten um sich Gedanken über die nächsten Züge zu machen und die Wand nach der nächsten Ruheposition scannen.

2. Langer Arm

Der Oberarm wird um ein Vielfaches weniger beansprucht, wenn der Arm gestreckt ist. Natürlich ist das nicht immer möglich. Gerade an Slopern bringt man mit “langem Arm” oft nicht den gewünschten Druck auf den Griff. Natürlich ist der Griffabstand nicht stets so, dass der Arm gestreckt werden kann. Abhilfe schafft hier – ganz simpel – Hintern senken oder Eindrehen.

3. Drei-Punkt-Regel

Füße, Füße, Füße! Bei großen Griffen neigt man noch eher dazu die Füße nicht zu setzen, da die Hände so gut halten. Nun ist es aber so, dass ein guter Stand einem enorm viel Kraft sparen kann. Deshalb sollte man zunächst die Füße setzen und dann erst weitergreifen. Read the rest of this entry »

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Klettergarten Flintsbach

Lage: Flintsbach liegt direkt an der A93 Ausfahrt Brannenburg. Von München aus ist Flintsbach in ca. 50 Minuten und von Rosenheim in ca. 20 Minuten zu erreichen.

Parken: Wanderparkplatz “Asten”, kostenfrei.

Zustieg: In nur wenigen Minuten steht man vor den ersten Routen. Am Ende des Parkplatzes ist ein steiler Weg, der direkt zu den Sektoren A (Steinbruch Schwierigkeit 6 – 8 ), B (Schwierigkeit:  5 – 7- ) und C (Kuhwiese Schwierigkeit 6+ -  10)  führt.

Das Klettergebiet bietet Ein- und Mehrseillängenrouten (im Steinbruch). Die Leichteren Routen in Sektor A sind leider schon ziemlich speckig. Die “Kuhwiese” ist anspruchsvoller – hier fühlt man sich ab dem 7 Schwierigkeitsgrad wohl. Der große Vorteil beim Sektor “Kuhwiese” ist, dass es hier recht sonnig ist und man am Wandfuß mehr Platz hat als bei den anderen Sektoren. Die Leichteren Routen befinden sich alle in einer Art “Kessel” und da kann es durch aus sein, dass man an einem herrlichen Tag kaum Sonne abbekommt.

In Flintsbach findet man Reibungsplatten, Löcher, Leisten und an der Kuhwiese auch Überhänge.

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